«Friluftsliv»
– ein Begriff, der mehr darstellt als ein bloßes Wort. Vielmehr verbirgt sich dahinter eine ganze Lebenseinstellung, die das Freizeitverhalten der Norweger wie wohl kaum ein anderer Begriff charakterisiert.

Das «Store Norske Leksikon» definiert Friluftsliv als «nicht-motorisierten Vekehr, Aufenthalt oder Aktivitäten in der Natur mit der Erholung als vorrangigem Ziel». Dabei erfreuen sich insbesondere kurze Fuß- und Skitouren als Frluftsliv-Aktivitäten ebenso wie Fahrradfahren, Schwimmen, Bootstouren, Jagen und Angeln großer Beliebtheit. Doch auch Sammelaktivitäten, etwa von Beeren und Pilzen, rangieren auf der Liste der populärsten Friluftsliv-Aktivitäten weit oben.

Ebenso vielfältig wie die Aktivitäten selbst gestalten sich auch die Motive, die die Norweger dazu antreiben, ihrem als «typisk norsk» angesehenen Freizeitvertreib nachzugehen. Da spielt zum einen die Gesundheit eine große Rolle, aber auch die Suche nach Ruhe, andere sehen das Friluftsliv auch als ideale Gelegenheit, sich physisch und mental herauszufordern.

Nicht zuletzt wohnt dem Aufenthalt in der Natur auch eine soziale Komponente inne – spätestens dann, wenn sich die Wandergruppe nach einem steilen Aufstieg auf dem Gipfel sammelt, die Aussicht genießt und genüsslich in eine «Kvikk lunsj» – «hele Norges tursjokolade» – beißt…

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Dietmar Anders, Malente